Stauraum, der mitdenkt: Einbaumöbel für schwierige Grundrisse
Dachschrägen, Nischen und ungenutzte Ecken lassen sich mit maßgefertigten Einbaumöbeln in wertvollen Stauraum verwandeln. Worauf es bei der Planung ankommt.
3 Min. Lesezeit

Kaum ein Grundriss ist von Natur aus ideal. Dachschrägen, tiefe Nischen, Vorsprünge an tragenden Wänden oder ein Treppenaufgang, unter dem sich nichts so recht unterbringen lässt – genau dort stoßen Möbel von der Stange schnell an ihre Grenzen. Ein Standardschrank lässt oben Luft zur Decke, schließt mit der Schräge nicht ab und verschenkt dadurch nicht selten ein Drittel des eigentlich verfügbaren Raums.
Maßgefertigte Einbaumöbel gehen den umgekehrten Weg: Sie folgen dem Raum, nicht dem Katalog. Statt sich an genormte Maße anzupassen, nutzen sie genau die Flächen, die sonst leer bleiben.
Erst der Raum, dann der Entwurf
Am Anfang steht ein genaues Aufmaß vor Ort. Wir schauen, wo Leitungen und Steckdosen liegen, wie hoch die Schräge ansetzt, ob eine Heizung integriert werden muss und welche Wege im Alltag tatsächlich gegangen werden. Soll der Schrank bis unter die Dachschräge reichen? Lässt sich die Nische neben dem Kamin zu einem bündigen Regal schließen? Solche Fragen klären wir, bevor die erste Linie gezeichnet wird.
Aus diesen Beobachtungen entsteht ein Entwurf, der jeden Zentimeter berücksichtigt – bis unter die Decke und bis in die letzte Ecke. Fronten, Griffe und Innenaufteilung stimmen wir auf den Raum und auf Ihre Gewohnheiten ab: tiefe Auszüge dort, wo schwere Dinge lagern, flache Fächer für das, was schnell zur Hand sein soll.
Schön und unauffällig zugleich
Gut geplante Einbaumöbel fallen im besten Fall gar nicht als Möbel auf. Sie nehmen die Linien des Raumes auf, schließen flächenbündig ab und wirken wie ein selbstverständlicher Teil der Architektur. Über die Materialwahl – ruhige Hölzer, matte oder lasierte Oberflächen – lässt sich die Wirkung präzise steuern: zurückhaltend und warm oder klar und reduziert.
Ob es um ein einzelnes Einbaumöbel oder die durchdachte Ausstattung mehrerer Räume geht: Die Logik bleibt dieselbe. Erst verstehen wir den Raum, dann entsteht die Lösung.
Wenn Sie ein konkretes Vorhaben im Kopf haben, sehen wir uns gemeinsam an, was sich daraus machen lässt – am besten bei einem Erstgespräch in unserem Ausstellungsraum in Kiel, wo Sie Materialien und Oberflächen direkt vergleichen können.

