Der begehbare Kleiderschrank: Planung vom Grundriss her gedacht

Ein begehbarer Kleiderschrank braucht keinen großen Raum, sondern eine kluge Aufteilung. Worauf es bei der Planung ankommt.

2 Min. Lesezeit

Begehbarer Kleiderschrank mit offenen Fächern, Schuhablage und Handtasche.

Ein begehbarer Kleiderschrank gilt vielen als Luxus, der viel Platz verlangt. Das stimmt so nicht. Entscheidend ist nicht die Größe des Raums, sondern wie durchdacht er aufgeteilt wird. Auch aus einer kleinen Nische, einem schmalen Durchgang oder dem Bereich unter einer Dachschräge lässt sich eine funktionierende Ankleide entwickeln, wenn die Planung stimmt und den vorhandenen Platz konsequent nutzt.

Zuerst der Inhalt, dann die Möbel

Am Anfang steht die Frage, was untergebracht werden soll. Hängende Kleidung braucht anderen Platz als gefaltete Wäsche, Schuhe wieder anderen, und Accessoires oder Taschen haben eigene Ansprüche. Wer diese Mengen früh klärt, vermeidet später halbleere oder überfüllte Bereiche. Die Aufteilung folgt dem tatsächlichen Bedarf, nicht einer festen Norm. Das ist der Kern jeder guten Ankleide, denn ein Schrank, der zum Inhalt passt, bleibt fast von selbst geordnet.

Höhen und Zonen nutzen

In einer Ankleide zählt jede Fläche bis unter die Decke. Häufig Genutztes gehört in bequeme Griffhöhe, Selteneres nach oben, Schweres nach unten. Offene und geschlossene Bereiche lassen sich kombinieren, sodass manches sichtbar bleibt und anderes hinter Fronten verschwindet. Auf diese Weise entsteht Ordnung, die sich im Alltag von selbst hält, weil jedes Teil seinen festen Platz hat. Auch schmale Reststreifen an den Seiten lassen sich für Gürtel, Krawatten oder Schmuck sinnvoll nutzen.

Licht und Übersicht

Eine Ankleide lebt von Übersicht. Gut platziertes Licht und eine ruhige Aufteilung sorgen dafür, dass alles auf einen Blick auffindbar ist. Wo Kleidung im Schatten liegt, wird sie seltener genutzt. Auch das gehört zur Planung dazu und lässt sich von Anfang an mitdenken, ebenso wie ein Spiegel oder eine kleine Ablagefläche zum Zusammenstellen der Kleidung. Solche Details entscheiden darüber, ob eine Ankleide im Alltag wirklich Freude macht.

Auch kleine Räume funktionieren

Gerade in Bestandswohnungen ist der Platz oft begrenzt. Eine maßgefertigte Lösung nutzt hier auch schwierige Winkel und schmale Restflächen, an denen ein fertiger Schrank scheitern würde. So wird aus einem ungenutzten Bereich, etwa dem Ende eines Flurs oder einer tiefen Nische, eine Ankleide, die den übrigen Wohnraum spürbar entlastet. Der Gewinn an Ordnung wirkt sich dann auf die ganze Wohnung aus.

Weil jeder Raum anders ist, lohnt sich die gemeinsame Planung. In unserem Ausstellungsraum in Kiel entwickeln wir Ihre Ankleide im Erstgespräch Schritt für Schritt aus Ihrem Grundriss.

Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen.

Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin in unserem Ausstellungsraum in Kiel. Materialien, Oberflächen und Ihr Projekt besprechen wir in Ruhe gemeinsam.

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